14.01.2026

Inflight Connectivity bei m3connect – Engineering auf 10.000 Metern Höhe 

Stabile Netzwerke in 10.000 Metern Höhe sind keine Selbstverständlichkeit. Hinter der Konnektivität, die Passagieren an Bord moderner Flugzeuge zur Verfügung steht, steckt komplexe Ingenieursarbeit. Im Bereich Inflight-Connectivity entwickelt m3connect Technologien, die selbst unter extremen Bedingungen zuverlässig performen.

Avdo und Daniel aus unserem Inflight-Team geben Einblicke, wie sie internationale Projekte begleiten und gemeinsam mit unseren Network Engineers an Lösungen arbeiten, die selbst in 10.000 Metern Höhe zuverlässig funktionieren.

Sie sprechen über technische Herausforderungen, internationale Projekte und warum diese Rolle ideal für Network Engineers ist, die Präzision, Innovation und Verantwortung lieben.

Was genau bedeutet Inflight Connectivity – und welche Rolle spielt Euer Team dabei?

Avdo: Inflight Connectivity bedeutet im Grunde, dass Passagiere auch während des Flugs online bleiben können – sei es für Streaming, Messaging oder geschäftliche Anwendungen. Damit das funktioniert, braucht es eine komplexe Infrastruktur, die Datenverbindungen zwischen dem Flugzeug, Satelliten und Bodennetzwerken herstellt.

In unserem Inflight-Team arbeiten verschiedene Rollen zusammen: Daniel und ich übernehmen die Projektsteuerung und koordinieren die Abläufe mit Airlines und Technologiepartnern. Für die technische Umsetzung und den Betrieb der Systeme ist das Engineering Team verantwortlich – dort wird sichergestellt, dass die Plattform stabil läuft, sauber skaliert und auf neue Anforderungen vorbereitet ist. Genau für diesen technischen Bereich suchen wir aktuell Verstärkung.

Wie ist m3connect ursprünglich in den Bereich der Luftfahrt eingestiegen – und wie hat sich das Thema seither entwickelt?

Daniel: Unser Einstieg in den Inflight-Bereich kam ursprünglich über eine internationale Ausschreibung eines großen Telekommunikationsanbieters zustande. Anfangs haben wir mit einer einzelnen Airline und einem Technologiepartner zusammengearbeitet, um die Netzwerkanbindung an Bord zu realisieren. Heute betreiben wir diese Plattform im Auftrag des Providers für zahlreiche Airlines weltweit und haben mehrere Technologiepartner integriert – mit unterschiedlichen Systemen und Übertragungswegen, die die Flugzeuge mit dem Boden verbinden.

Worin unterscheidet sich die Arbeit im Inflight-Team von klassischen Netzwerkprojekten am Boden?

Daniel: Der Unterschied liegt vor allem in der Vielzahl an Partnern und Systemen, die hier ineinandergreifen. Wir betreiben die zentrale Plattform – quasi die Spinne im Netz.

Auf der einen Seite steht die Verbindung aus dem Flugzeug, die über unterschiedliche Technologien wie Satellit oder das European Aviation Network zum Boden gelangt. Von dort aus werden die Daten an unsere Plattform übergeben, wo wir die Freischaltung der Passagiere steuern. Dazu kommen weitere Systeme, etwa Roaming- oder Bezahlplattformen, aber auch Schnittstellen zu Airlinesystemen, über die Buchungsklassen oder Vielfliegerstatus erkannt werden. So können wir sicherstellen, dass jeder Passagier genau den Service erhält, der für ihn vorgesehen ist. Die Aufgabe umfasst die Entwicklung einer dedizierten Kundenplattform – vom Solution Design über die Implementierung im gesamten Technologiestack – Infrastruktur, Netzwerk, Backend, Frontend– bis hin zum Betrieb.

Mit welchen Technologien arbeitet m3connect aktuell, um Passagieren einen stabilen Internetzugang über den Wolken zu ermöglichen?

Daniel: Da wir unsere eigene Plattform für den Kunden entwickeln, kommen eine Vielzahl von Technologien zum Einsatz. Auf Infrastrukturebene setzen wir auf hochwertige Unix-Systeme mit Debian als Betriebssystem, Open-Source-Datenbanken wie MySQL sowie Virtualisierung über Proxmox. Im Netzwerk nutzen wir Ruckus-Switches, Fortinet-Firewalls, RADIUS-Server und alle gängigen Netzwerkdienste wie DHCP, DNS und NAT.

Auf der Application-Ebene arbeiten wir im Backend mit Java Spring Boot und im Frontend mit JavaScript und HTML – alles auf Basis von Docker-Technologie und integriert in eine DevOps-CI/CD-Pipeline.

Für den Betrieb setzen wir auf einen modernen Monitoring-Stack aus Loki, Prometheus und Grafana. Im Bereich der Automatisierung nutzen wir vor allem Puppet und Ansible.

Ihr sucht aktuell Verstärkung im Engineering-Team für den Inflight-Bereich. Wie arbeitet Ihr mit diesem Team zusammen – und wie ist es insgesamt aufgebaut?

Daniel: Der neue Kollege wird im Systems-Engineering-Team angesiedelt sein, also mitten in unserer technischen Einheit. Dort hat er viele erfahrene Kollegen um sich, mit denen er sich fachlich austauschen kann. Gleichzeitig übernimmt er aber die zentrale technische Verantwortung für den Inflight-Bereich – das heißt, er wird die Systeme betreuen, die unsere Plattform mit den Partnern und Airlines verbinden.
Er ist damit die entscheidende Schnittstelle, wenn es um die technische Umsetzung neuer Anforderungen oder Optimierungen geht. Das ist keine Rolle im Hintergrund, sondern eine Position, in der man wirklich gestalten kann – mit viel Eigenverantwortung und direktem Einfluss auf internationale Projekte.

Warum ist diese Rolle für einen erfahrenen Network Engineer eine spannende Herausforderung?

Daniel: Weil sie unglaublich vielseitig ist. Im Inflight-Bereich ist kein Tag wie der andere – hier geht es um Systeme, die weltweit im Einsatz sind und unter Bedingungen laufen, die es so am Boden nicht gibt. Wer technisch denkt und Verantwortung übernehmen möchte, findet hier ein Umfeld, in dem Netzwerktechnik mit hoher technischer Präzision umgesetzt wird. Man arbeitet an Lösungen, die direkt greifbar sind – wenn ein Flugzeug abhebt und Passagiere online gehen, ist das am Ende auch das Ergebnis dieser Arbeit – das macht es so anspruchsvoll, aber auch spannend zugleich.

Warum sucht Ihr gerade jetzt Verstärkung?

Avdo: Im Inflight-Bereich entstehen ständig neue Themen, und die Anforderungen unserer Kunden entwickeln sich rasant weiter. Viele Projekte müssen kurzfristig umgesetzt werden – das erfordert Geschwindigkeit und Fokus. Um das auf Dauer sicherzustellen, brauchen wir eine Ressource, die sich voll auf diesen Bereich konzentriert.  Zudem wollen wir unsere Plattform kontinuierlich weiterentwickeln. Automatisierung, AgenticAI, OpenRoaming, IPv6 und Ende-zu-Ende-Monitoring sind Themen, die dabei eine immer wichtigere Rolle spielen und zusätzlichen Fokus benötigen.

Neben spannenden Projekten – was macht das Arbeiten bei Euch im Team aus, und worauf kann man sich als neuer Kollege freuen?

Avdo: m3connect ist längst kein kleines Unternehmen mehr – wir wachsen stark, international und entwickeln Lösungen, die technologisch ganz vorne mitspielen. Trotzdem haben wir uns die Offenheit bewahrt, Themen schnell anzupacken. Dieser agile Spirit ist geblieben – jeder zieht mit. Und gute Arbeit wird hier gesehen und wertgeschätzt, fachlich wie persönlich.

Warum ist jetzt ein guter Zeitpunkt, als Network Engineer bei der m3connect einzusteigen?

Daniel: Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt, weil sich im Inflight-Bereich technisch extrem viel bewegt. Neue Standards, mehr Bandbreite, Automatisierung – das alles verändert die Art, wie Airlines Konnektivität anbieten. Wir gestalten diesen Wandel aktiv mit. Wer jetzt einsteigt, hat die Chance, bei dieser Entwicklung von Anfang an mitzuwirken und Systeme mit aufzubauen, die weltweit im Einsatz sind.

Wenn Du die Zukunft von Inflight Connectivity in einem Satz beschreiben müsstest – wie würde der lauten?
Avdo: In ein paar Jahren wird Inflight Connectivity so selbstverständlich sein wie das WLAN am Boden – weitestgehend kostenfrei, für alle zugänglich – und mit besserer Aussicht. 🙂

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Inflight Connectivity: Ein Bereich, in dem Technik Grenzen verschiebt – und Du kannst Teil davon werden.

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